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ELEKTROAKUPUNKTUR

 

Die Elektroakupunktur benutzt das Wissen der chinesischen Körperakupunktur, erweitert deren Möglichkeiten um moderne elektronische Verfahren.

Bei der Körperakupunktur nutzt man Punkte, die sich in ihren Eigenschaften von den be­nachbarten Hauptregionen unterscheiden, die Punkte besonderer Fähigkeiten. Sehr empfindsame Menschen können diese Punkte als kleine Dellen (leere Schüsselchen) oder aber als gequollene Punkte (übervolle Schüsselchen) tasten.

Da nicht alle Menschen so empfindsam sind, versuchte man diese Punkte zu messen. Je nachdem, ob wir ein leeres Schüsselchen , ein übervolles Schüsselchen oder ein richtig gefülltes Schüsselchen haben, ist der Messwert verschieden.

Richtig gefülltes Schüsselchen kann mit Gesundheit und Wohlbefinden gleichgesetzt wer­den, ein übervolles oder leeres Schüsselchen steht für Missempfinden oder Krankheit.

Ein leeres Schüsselchen soll aufgefüllt werden, ein übervolles entleert werden. Bei der Körperakupunktur benutzen wir zur Behandlung Stahlnadeln, bei der Elektroakupunktur benutzen wir elektrische Ströme; das Prinzip des Fülle-Leere Ausgleiches ist bei allen The­rapien dasselbe. Es soll jeweils ein Reiz im Körper ausgelöst werden, der Körper soll seine Regulationskräfte aktivieren und damit die Störung ausgleichen. Manchmal ist es notwen­dig, die klassische Akupunktur mit Nadeln gleichzeitig mit einer Elektroakupunktur durch­zuführen. In der EAV und mit dem Lycotronic arbeiten wir direkt an Akupunkturpunkten, beim Moragerät arbeiten wir mit Flächenelektroden (wie auch bei anderen Therapiefor­men mit Reizströmen).

Krankheitsursachen zu erkennen und gezielt behandeln zu können, ist ein alter Traum der Menschheit. Herr Dr. Voll, Begründer der Elektroakupunktur (EAV) konnte die Diagnostik erforschen und entwickeln.

Bei der Diagnostik wird der Messkreis um eine Messwabe erweitert. In diese Wabe können Glasgefäße mit Medikamenten, Homöophatica, Pflanzenpräparaten, Farbstoffe, Organauszug, Lebensmittel usw. gestellt werden. Die Schwingungen in den Glasgefäßen erreichen über die Kabelapparatur den Körper und resonieren mit den Elektrofeldern des Körpers.

Die Antwort des Körpers auf die eindringenden Schwingungen ändert nun den Füllungszustand des gerade gemessenen Schüsselchens. Und der Messwert ändert sich entsprechend. Auf diese Art und Weise können Krankheitsursachen erkannt werden. So können auch Medikamente ausgetestet werden, ohne sie dem Körper einflößen zu müssen. Arzneimit­telwirkungen können so mit großer Zuverlässigkeit vorhergesagt werden. Arzneimittelaller­gien können so weitgehend vermieden werden.

Erst die moderne Hochfrequenzphysik des ausgehenden 20. Jahrhunderts gibt uns die Möglichkeit, diese Vorgänge zu verstehen, sie also mit den Methoden der Universität, der angewandten Naturwissenschaft zu begreifen...

Allgemein gesagt kann für die Elektroakupunktur auch der Oberbegriff „diagnostische Re­sonanztherapie" gewählt werden unter dem auch die anderen Akupunkturmethoden und der Muskeltest ihre modern wissenschaftliche Erklärung finden.

 

Zahnfüllungen ästhetisch und haltbar - "Weiß" ist immer gefragter

Unsichtbar sollen sie sein, lange haltbar, bioverträglich, ohne jedes Risiko und möglichst "nix kosten".

Das Anforderungsprofil an die rund 85 Millionen Zahnfüllungen, die jährlich allein in Deutschlands Zahnarztpraxen gelegt werden, ist hoch und passt eigentlich nur auf die natürlichen eigenen Zähne. Obwohl sie das Perfekteste sind, womit man lachen, beißen, kauen und sprechen kann, heißt die Diagnose nach der zahnärzt­lichen Untersuchung auch heute noch viel zu oft "Karies"! Egal, ob falsche Ernäh­rung, zu häufig Süßes, Speichelqualität und  quantität oder mangelnde Zahn­pflege zu den Ursachen gehören, jeder defekte Zahn muss "repariert" werden, braucht eine Füllung. Gemeinsam müssen Patient und Zahnarzt dann entscheiden, weiches Material in die sensible Mundhöhle kommt und womit die defekte Zahnsubstanz ersetzt werden soll.

Keine leichte Entscheidung, denn sie ist nicht nur von der Größe und Lage des Kariesdefektes, der individuellen Gebiss­situation und dem allgemeinen Gesund­heitszustand abhängig, sondern auch vom Kostenaufwand und den Wünschen oder Ansprüchen jedes einzelnen Patien­ten.

Gerade dabei hat sich in den letzten Jahren immer klarer herausgestellt: Die Ästhetik dominiert, zahnfarbene Füllun­gen liegen in der Beliebtheitsskala der Patienten ganz vorne!

 

 

Differenzierte Entscheidung

 

Über die Zahnfarbe hinaus unterscheidet Ihr Zahnarzt Füllungswerkstoffe aber noch sehr viel differenzierter. Aus gutem Grund, denn schließlich trägt er für seine Therapie alleine die Verantwortung! Er muss deshalb nicht nur ästhetische Ge­sichtspunkte berücksichtigen, sondern vor allem die (zahn )medizinischen, indi­viduellen Gesundheitsrisiken genauso in sein Behandlungskonzept einfließen las­sen, wie spezifische Materialeigenschaf­ten. Ihre Vor  oder Nachteile sind für jeden einzelnen Patienten individuell abzuwä­gen. Grundsätzlich unterscheiden Zahn­mediziner zwischen "metallischen" (Edel­metalllegierungen und Amalgam) und "nicht metallischen" Werkstoffen (Kera­miken und Komposit Kunststoffe) sowie zwischen "plastischem Füllungsmaterial" und "Einlagefüllungen":

• Die weichen (plastischen) Werkstoffe werden vom Zahnarzt direkt im Zahn verarbeitet. In formbarem Zustand kommen sie in den vorher präparierten Zahn und härten dort aus.

  • Inlays (Einlagefüllungen) werden prin­zipiell außerhalb des Mundes entwe­der im zahntechnischen Labor oder mit Hilfe neuer Techniken und Computerverfahren auch in der Zahnarztpraxis angefertigt.

 

 

" Weiße" Zahnfüllungen

 

Komposit (Einschichttechnik)

Das mit einem Speziallicht zu härtende Kunststoff Material wird von den Herstel­lerfirmen für Füllungen der Frontzähne, den Zahnhals  und den Seitenzahnbe­reich empfohlen. Ein spezielles Haft /Kle­beverfahren dient der Befestigung des Kunststoffs im Zahn.

 

Compomer

Der Kombinationswerkstoff (Glaspartikel und Monomere) lässt sich leicht verarbeiten.

Lange gültige wissenschaftliche Einschätzungen zu Compomeren, die sich eher für Zahnhalsfüllungen und kleine zentrale Kariesdefekte an den Seitenzäh­nen eignen, aber als großes Plus Fluoride enthalten, werden gerade überdacht: Aufgrund intensiver Forschungsarbeit ist dieser Werkstoff optimiert worden.

 

Glasionomerzement

Zahnmediziner setzen diesen zahnärzt­lichen Spezialzement für "temporäre" Füllungen ein, die regelmäßig kontrolliert werden müssen. Als zeitlich begrenzte Übergangslösung ist Glasionomerze­ment auch für die Versorgung der Milch­zähne geeignet und enthält   wie Com­pomer   Fluoride.

 

Komposit Rekonstruktionen (Mehrschichttechnik)

Anders als bei einer "normalen" Kompo­sit Füllung wird bei der Komposit Rekons­truktion des Zahndefektes die aufwän­dige "Schmelz Dentin Adhäsiv Technik" (SDA Technik) angewandt: Schicht für Schicht wird das Komposit in den präpa­rierten Zahn eingelegt, jede Schicht ein­zeln mit einem Speziallicht gehärtet und durch die besondere SDA Befestigungs­technik werden Zahn und Komposit mit­einander verbunden. Der Aufwand und die Zeit lohnen sich, denn das schicht­weise gehärtete Material "schrumpft" im Zahn nicht mehr  der Randschluss (Linie zwischen natürlicher Zahnsubstanz und Füllung) ist nahezu perfekt.

 

 

 

 

 

Nicht weiß, sondern silbern

Nur der Vollständigkeit halber sei er­wähnt, dass zu den plastischen Füllungs­materialien nach wie vor auch Amalgam gehört. Ein Werkstoff, der schon alleine seiner Farbe (silbrig) wegen nicht mehr sehr beliebt ist und aus einem soge­nannten "vorsorglichem Gesundheitsschutz" nur noch eingeschränkt verwen­det wird.

 

 

Zahnfarbene Einlagefällungen

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Für die Versorgung eines kariösen Defek­tes mit einem Inlay sind in der Regel min­destens zwei Behandlungstermine erfor­derlich. Beim ersten Termin wird die Karies gründlich entfernt und der Zahn so vorbe­reitet, dass das Inlay später perfekt sitzt. Nach einem Abdruck des Ober  und Un­terkiefers wird der Zahn zunächst provi­sorisch versorgt.

 

Im zahntechnischen Labor werden die Abdrücke mit Spezialhartgips ausgegos­sen und so naturidentische Modelle der beiden Kiefer hergestellt. Auf diesen fer­tigt der Zahntechniker in präziser Fein­arbeit hundertstel millimetergenau das Inlay an. Als Inlay Materialien stehen ne­ben zahnfarbenem Kunststoff oder Kera­mik auch das bewährte Gold zur Verfü­gung. Beim zweiten Behandlungstermin setzt der Zahnarzt die Einlagefüllung ein, kontrolliert den Sitz und gibt dem Inlay  falls nötig  noch den allerletzten Perfek­tionsschliff.

 

Keramik Inlay

Das "Nonplusultra" für Ästhetik, Verträg­lichkeit und Präzision   natürlich wirkend und einfach optimal! Keramik kann ab­solut individuell an die Zahnfarbe ange­passt werden und eignet sich für viele Defekte im kaudruckbelasteten Seiten­zahnbereich. Die Begeisterung einer Kie­ler Patientin besagt alles: "Da kann man ja überhaupt nichts erkennen. Sieht aus, als ob da nie etwas gewesen ist." Zum Ein­setzen wird ein Spezial Kunststoffkleber verwandt.

 

Kunststoff (Komposit) Inlay

Funktion und zahnfarbene Optikzeichnen ein Komposit Inlay aus. Wegen seiner "weicheren" Materialeigenschaften gehen die Zahnmediziner von einer gerin­geren "Lebensdauer" aus als bei einem Keramik Inlay. Das Komposit Inlay wird unter hohem Druck im zahntechnischen Labor gehärtet und eignet sich für große, mehrflächige Zahndefekte.

 

Zwar nicht zahnfarben ...

doch wegen ihrer fast zahnidentischen optimalen Eigenschaften sind Gold Inlays im wahrsten Sinne des Wortes "Gold wert": Sicher, wissenschaftlich bewährt, passgenau, haltbar und mundverträglich haben sie nur einen einzigen Minuspunkt: ihre Farbe. Dagegen bietet aber das Befestigungsmaterial noch ein Plus: zahn­medizinischer Zement gilt als "geradezu risikolos".

 

 

Apropos Risiko

 

Wie bei fast allen Arzneimitteln und Medizinprodukten sind unerwünschte Nebenwirkungen im Mund oder auf den Organismus nicht völlig auszuschließen. Aber   so die oberste wissenschaftliche Instanz der Zahnmedizin, die Deutsche Gesellschaft für Zahn , Mund  und Kie­ferheilkunde  "Abgesehen von seltenen Überempfindlichkeitsreaktionen (wie z. B. Allergien) liegen keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse vor, die den Verdacht einer gesundheitlichen Beein­trächtigung durch adäquat hergestellte und bestimmungsgemäße, verarbeitungsgerechte Anwendung von Gold , Amalgam , Komposit  oder Keramikrestaurationen begrün­den." Das ist beruhigend zu wis­sen   ebenso beruhigend ist aber auch, dass Wissenschaftler ge­meinsam mit der Dentalindustrie immer neue Wege suchen, um 1. Karies ganz vermeiden, 2. gute Füllungs­materialien zu verbessern und 3. noch bessere zu entwickeln.

 

Wann immer Sie sich mit Karies rumpla­gen" müssen: Informieren Sie sich über die vielen Möglichkeiten der Kariesbehandlung  aber auch der Kariesprävention. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt kompetent beraten. Sehr gute Informationen finden Sie z. B. auch in der Aufklärungsserie ZAHNHEILKUNDE plus   fragen Sie Ihren Zahnarzt danach!

 

 

 

 

Kariesmanagement

 

Zu einem modernen und umfassenden Kariesmangement gehören nach Meinung führender Wissenschaftler und verantwortungsbewusster Dentalunternehmen der frühzeitige Nachweis von potenziellen Kariesrisikofaktoren (durch Speicheltests), die Kontrolle der Erkrankung (Fissurenversiegelung, angereichert mit Fluoriden) und bei Bedarf die Reparatur kariöser Schäden (Füllungsmaterial mit Fluoriden). „Minimum Intervention" so lautet ein neuer medizinischer Ansatz in der Kariesprophylaxe, der sich darauf konzentriert, die Kariesursachen frühzeitig zu erkennen, vorausschauend zu behandeln und nicht erst auf die Symptome (das Loch im Zahn) zu reagieren